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Stimmen zum Turnier

Lieber Manfred,

ich gratuliere Dir zu der gelungenen Durchführung praktisch aller Deiner Skatveranstaltungen, seitdem ich Dich im Stern Hotel in Willingen besuchen komme. Ein Faktor dafür ist natürlich Deine erstklassige Mannschaft angeführt von Hans Cordes, der jederzeit Kompetenz und Souveränität beweist. Für mich als regelmäßigen Teilnehmer ist wichtig, dass ein fähiger Mann an der Spitze steht; denn nur dann kann ich mich dem Skatspiel entspannt widmen und Spaß daran haben, auch wenn die Karte einmal nicht so läuft, wie ich vorher vielleicht gehofft habe.

Seitdem Lutz Rübe die Auswertung über EDV vornimmt, hast Du Dein Team aus meiner Sicht perfekt abgerundet und bewiesen, dass Du immer darüber nachdenkst, wie der Turnierablauf verbessert und transparenter gestaltet werden kann.

Einer der Hauptgründe, weshalb ich das Skat-Championat im Sauerland so schätze ist, das Du das gesamte Preisgeld unabhängig von der Teilnehmerzahl garantierst. Jeder einzelne Preis seht bei Dir von vornherein fest, so dass ich genau weiß, welches Preisgeld mich bei welcher Plazierung erwartet. Ich halte das für sehr fair und äußerst seriös. Du unterscheidest Dich damit positiv von so manch anderem Turnierleiter, der im Vorfeld großspurige Superlative verspricht, sich aber Preiskürzungen im Kleingedruckten vorbehält.

Ich habe mich entschieden, welche Art von Turnieren ich in Zukunft besuchen werde.

In diesem Sinne “Gut Blatt”

Gerd Raschke
(Skat-Weltmeister 1996)

 

Hallo Manfred,

“Nur wenn der Kopf frei von anderen Dingen ist, spielt man bei einem über viele Serien gehenden Turnier einen effektiven und erfolgreichen Skat.”

Als einer derjenigen, die jederzeit bereit sind, ein nach der Ausschreibung her interessantes Turnier zu besuchen, kann ich diesen von Dir oft zitierten Satz nur unterstreichen. Denn wenn ich mir über lange Strecken des Turniers darüber Gedanken machen muss, ob trotz in der Ausschreibung skizzierter “Traumschlösser” selbst eine skattechnische Maximalleistung und überproportionales Startgeld bestenfalls bei Erfolg zum Gewinn einer “Scheune” führen, die dann auch noch in drittklassiger Ausfertigung geliefert wird, ist der Kopf schwer freizuhalten. (Hier sind die Verbände gefragt!!)

Du bist den anderen Weg gegangen, warst für konstruktive Kritik immer dankbar und hast niemals bestritten, auch Fehler gemacht zu haben.

Dein Ziel war es, dieses von Dir geschaffene Turnier zu perfektionieren und ihm ein eigenes Flair zu geben.

Hier bist Du auf dem besten Weg. Einen großen Teil hierzu beigetragen hat Dein erstklassiges Organisationsteam mit einem jederzeit souveränen Hans Cordes an der Spitze.

Also hatte ich den Kopf frei und Du ein relativ volles Haus. Resultat: Beide hatten Erfolg. Dies sei unsere Meßlatte für die Zukunft.

Mit skatsportlichem Gruß

Ecki Albrecht
Deutscher Meister DSKV 1996

 

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